Deutschlands größte Plattform für bildende und angewandte Kunst ein Projekt des Deutsche-Art-Szene e.V
Ausstellungstipp

Yoko Ono Ausstellung

Museum der Bildenden Künste

Vom 03.04. - 07.07.2019

 

Katharinenstraße 10,

04109 Leipzig

www.mdbk.de

geöffnet: Di-So 10-18 Uhr · Mi bis 20 Uhr

 

 

Yoko Ono gilt als eine der einflussreichsten und gleichzeitig umstrittensten Künstlerinnen unserer Zeit. Ein zentrales Thema in ihrem Leben, Denken und Schaffen ist das Kräfteverhältnis zwischen Krieg und Frieden. Hierbei ist ihre Haltung eindeutig: "Free you - Free me - Free us - Free them. "Yoko Ono ist eine Pionierin von künstlerischer Performance und Konzeptkunst und gilt als eine der wichtigsten Wegbereiter der US-amerikanischen Fluxus-Bewegung. Bei dieser von George Maciunas begründeten Kunstrichtung, die in den 1960er Jahren weithin bekannt wurde, kommt es nicht auf das Kunstwerk an, sondern auf die schöpferische Idee. Bereits 1961 zeigte Yoko Ono in einer Ausstellung statt Bildern und Objekten ausschließlich Anleitungen. Diesen "Instructions" kommt in der Leipziger Ausstellung ein besonderer Stellenwert zu, auch weil sie nach wie vor der künstlerischen Haltung Yoko Onos entsprechen. Sie äußerte sich dazu: "Wenn man eine Anleitung liest, erhält man schon eine Vorstellung des Bildes, also warum noch ein Bild produzieren?

 

Für ihre Ausstellung in Leipzig lädt Yoko Ono in Deutschland lebende Künstler ein, für ihre Ausstellung „Peace in Power“ im Museum der bildenden Künste Leipzig gemeinsam mit ihr ein Kunstwerk zu schaffen.

 

Wie das Museum mitteilte, ist es bislang die umfangreichste Ausstellung der 85-jährigen Künstlerin in Deutschland zu sehen. Für das „Water Event“ im Museum lade Yoko Ono deutsche Künstler ein,  ein Objekt zu entwickeln, in das von ihr Wasser gefüllt wird. Das Gemeinschaftskunstwerk werde Teil der Ausstellung. Interessierte Künstler können ihre Objektidee bis zum 15. März 2019 an yokoono@leipzig.de einreichen (kurze Skizze/Beschreibung/Abbildung, maximal 4 MB).

 

Das Kuratorenteam wählt dann die zu realisierenden Projekte aus.

Die in New York lebende Künstlerin habe „Water Event“ erstmals 1971 für die Ausstellung „This is Not Here“ im Everson Museum of Art, Syracus/USA realisiert, heißt es in der Mitteilung des Museums weiter. Für jeden Ausstellungsort wähle sie einen spezifischen Personenkreis, an den die Einladung zum Gemeinschaftswerk ergeht.

 

Die rund 60 Arbeiten und Werkreihen, die in der Leipziger Ausstellung gezeigt werden, habe die Künstlerin gemeinsam mit ihren langjährigen Freund und Kurator Jon Hendricks und Alfred Weidunger ausgewählt. Präsentiert würden die unterschiedlichen Medien, in denen sie sich artikuliert hat: Filme, Installationen, Fluxus-Arbeiten, Performances und sehr selten gezeigte Zeichnungen.

 

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