Deutschlands größte Plattform für bildende und angewandte Kunst ein Projekt des Deutsche-Art-Szene e.V
Marketingtipp

DATENSCHUTZ IM INTERNET

Sie haben eine eigene Website, sie tummeln sich auf diversen Social Media-Plattformen oder sie posten regelmäßig in einschlägigen Blogs. Alles ganz easy und unkompliziert. Dabei ist den meisten gar nicht bewusst, dass Sie mit ihren Aktivitäten auch den deutschen Datenschutz berühren, der gerade einmal wieder verschärft wurde. Denn wer zu leichtfertig mit den Daten anderer umgeht, riskiert Abmahnungen, Bußgelder und zudem seinen guten Ruf. Auch Künstler müssen in Sachen Datenschutz und Datennutzung eine ganze Reihe an Regelungen berücksichtigen. Diese ergeben sich aus dem Bundesdatenschutzgesetz, dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und dem Telemediengesetz. Die vielen Vorgaben und Auflagen machen es nicht unbedingt leicht, die Übersicht zu bewahren. Deutsche-Art-Service-Tipps: Personenbezogene Daten Personenbezogene Daten werden nicht zu Unrecht als Währung der digitalen Welt bezeichnet. Individuelle Nutzerdaten können ausgewertet werden, um so etwas über die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse potenzieller Kunden zu erfahren. Zum anderen können sie die Daten nutzen, um gezielte Werbung zu schalten und über ihre Angebote zu informieren. Damit erklärt sich dann auch, weshalb personenbezogene Daten so begehrt und wertvoll sind. Um das einzuschränken hat der Gesetzgeber hohe datenschutzrechtliche Auflagen erlassen. Wer den Umgang mit persönlichen Daten und Informationen zu locker handhabt, muss mit Abmahnungen der Mitbewerber und empfindlichen Bußgeldern rechnen. Möchte Sie personenbezogene Daten erheben, nutzen und verarbeiten, muss der Nutzer zuvor darüber informiert und sein Einverständnis eingeholt werden. Es ist ratsam diesen Vorgang schriftlich zu erfassen, um im Streitfall nachzuweisen, dass der Nutzer seine Zustimmung ausdrücklich erteilt hat. Opt-in-Erklärung Bei der sogenannten Opt-in-Erklärung erteilt der Nutzer seine Zustimmung, indem er im Kontakt- oder Bestellformular auf der Webseite seine E-Mail-Adresse einträgt und durch einen Klick bestätigt, die Datenschutzerklärung gelesen zu haben und damit bestätigt, einverstanden zu sein. Allerdings lässt sich bei diesem Verfahren im Ernstfall kaum nachweisen, dass derjenige, der die Zustimmung erteilt hat, auch derjenige ist, dem die E-Mail-Adresse tatsächlich gehört. Die sicherere Variante ist deshalb das sogenannte Double-opt-in-Verfahren. Dieses funktioniert zunächst wie das Opt-in-Verfahren. Danach folgt jedoch ein zweiter Schritt. Der Nutzer erhält nämlich eine E-Mail mit einem Link, den er zur Bestätigung anklicken muss. Um sich abzusichern, sollte das Unternehmen jedoch darauf achten, dass die Einwilligungserklärung des Nutzers vollständig dokumentiert wird und jederzeit ausgedruckt werden kann. Datenschutzerklärung Damit es keine rechtlichen Probleme gibt, sollten Sie auf Ihrer Website eine, Ihre Datenschutzerklärung veröffentlichen. In der Datenschutzerklärung müssen Sie dann auf allgemein verständliche Weise darüber informieren, welche Daten in welchem Umfang und für welchen Zweck erhoben und verwendet werden. Wie auch für das Impressum gilt dabei, dass die Datenschutzerklärung jederzeit abrufbar und mit höchstens zwei Klicks erreichbar sein muss. Cookies Cookies sind Informationen, die die Webseite auf dem Computer des Nutzers ablegt und bei jedem erneuten Besuch abruft. Das ist ein Graubereich. Um sicher zu gehen, sollten Sie sich die Einwilligung des Nutzers einholt, bevor es Cookies setzt. In Ihrer Datenschutzerklärung sollten Sie aber auf jeden Fall darüber informieren, welche Cookies zu welchem Zweck verwendet werden und wie die Cookies deaktiviert und gelöscht werden können.
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